Die Beke

Die Beke ist ein rund 17 Kilometer langer Bach, der im Altenbekener Ortsteil Buke auf einer Höhe von 317 Metern ü. NN entspringt. Bis Altenbeken fließt sie zunächst nordwärts, wobei sie die Wässer der Max-und-Moritz-Quellen und der Bollerbornquelle aufnimmt. Dann wendet sie ihren Lauf nach Westen. Noch in Altenbeken münden der von Kempen kommende Sagebach und der am Hang des Winterbergs entspringende Kuhlbornbach in die Beke. Später nimmt sie von rechts die Durbeke, dann von links die Silberbeke aus dem Dunetal auf. Bei den letztgenannten beiden Tälern handelt es sich um für die Paderborner Hochfläche typische Trockentäler, die sehr selten – nur nach längerem Starkregen oder nach der Schneeschmelze – Wasser führen.

Im Sommer liegen auch weite Teile der Beke meistens trocken, weil das Wasser in sogenannten „Bachschwinden“ oder „Schwalglöchern“ ab etwa einem Kilometer oberhalb von Neuenbeken im klüftigen Kalksteinuntergrund versickert. Bis kurz vor Marienloh ist das Bachbett der Beke zeitweilig trocken. Durch eine kleine Quelle führt die Beke ab dort zumindest als kleines Rinnsal ganzjährig bis zu ihrer Mündung in die Lippe Wasser.

Das in den Spalten des Kalksteinuntergrunds verschwundene Wasser fließt in unterirdischen Hohlräumen nach Norden und tritt vermutlich in Bad Lippspringe in den Lippequellen wieder an die Oberfläche.

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