Umgeben von Eschen und Kastanien steht das 1886 von Bernhard Hindahl gestiftete und nach ihm benannte Kreuz. Es erinnert an den Tod eines jungen Mädchens vom nahe gelegenen Dumberghof. Im unteren Schaft des Kreuzes ist eine Muttergottes dargestellt.
Das nördlich gelegene Waldgebiet trägt auf der zwischen 1830 und 1840 erstellten preußischen Urkatasterkarte den Flurnamen „Am Großen Gott“, auf plattdeutsch “Am Grauten Guot”. Vermutlich sollte es an den „Großen Gott“ erinnern.
Deshalb bezeichnen die Neuenbekener Hindahls Kreuz häufig als „Eisernen Herrgott“. Das verwendete Eisen stammt wahrscheinlich aus Altenbeken, wo es im 19. Jahrhundert eine Eisenverhüttung gab.
Rund 250 Meter nördlich von hier liegt der „Weringer Pohl“, eine Nassdoline, rechts am Weg. Noch etwa 150 Meter weiter befindet sich links die „Große Brichkuhle“. Mit einem Durchmesser von rund 40 Metern und einer Tiefe von bis zu 25 Metern ist sie die größte Doline dieser Gegend.

